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Herzlich willkommen auf der HP von BB-Finanz Frank Bühler

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Die Diskussionen um Provisionen, Honorare und Gebühren gehen weiter.

Tatsache ist, daß das Gesetz der Wirtschaft ausschliesst eine Dienstleistung kostenlos anzubieten. Es wäre doch für alle Seiten sinnvoll den Berater für die Dienstleistung zu bezahlen. Andererseits ist es nur schwer möglich einem Kunden für eine Privathaftpflicht mit 70 € Jahresprämie eine Dienstleistungsgebühr in Höhe von 100€ in Rechnung zu stellen.

Schon deshalb wird es ungeachtet der Forderung zur Abschaffung von Provisionen zukünftig ein Nebeneinander von Honorar und Provisionen (innerhalb der Produkte) geben. Entscheidend ist doch das Sie als Kunde wissen woran sie sind, um auf dieser Basis Ihre Entscheidung zu treffen.

 

am 1.7.2008 tritt die nächste Stufe der Vermittlerrichtlinie in Kraft.

Ab 1.1.2009 dürfen nur noch von der IHK zugelassene Vermittler Kunden beraten bzw. Produkte vermitteln.

Ziel ist es Sie als Verbraucher noch umfänglicher zu informieren.

# Wie ist der Status ihres Vermittler (Bank, Einfirmenvertreter, Makler usw.)

# Was ist genau versichert. Versicherungsschutz, Laufzeiten

# Rechtliche Situation usw.

# Verbraucherinformationen.

# Kosten der Versicherung (Abschlusskosten, Policierungskosten, Verwaltungskosten, Risikokosten usw.)

Selbst für den Vermittler ist es fast nicht möglich die einzelnen Kosten ganz detailliert zu ermitteln. Diese kennt lediglich der Aktuar der Versicherungsgesellschaft.

Der Vermittler kennt aber exakt die Provisionen, Courtagen die er erhält. Diese werden Ihnen deshalb auch im eigenem Interesse offengelegt. Es ist doch eine Selbstverständlichkeit das jeder für seine Arbeit eine entsprechende Entlohnung erhält bzw. erhalten soll. Eigentlich nur merkwürdig dass ich nicht wissen soll bzw. darf was der Hersteller meines PKW’s oder der Bäcker um die Ecke am Brötchen verdient.

Viel wichtiger wäre dass die Produkte zum Bedarf des Kunden passen.

Sparte

Beitrag mtl.

Beitrag p.a.

Bewertung

in % Prov/Courtage

Provision in EURO

Privathaftpflicht

6,05 €

72,59 €

72,59

20-25

14,52 €

Hausrat

10,83 €

130 €

130

25

32,50 €

Unfallversicherung

10 €

120

120

20-25

24,00 €

PKW

50 €

600

600

5-15

60,00 €

Berufsunfähigkitsvers

50 €

600 / 30 J

18000

3,6 - 4,4  *>50

720 €

Rentenversicherung

100 €

1200 / 30 J

36000

3,6 - 4,4  *>50

1440 €

Lebensversicherung

100 €

1200 / 25 J

30000

3,6 - 4,4  *>50

1200 €

Leben / Rente

 

40000 € einmalig

40000

3,6 - 5,0  *>50

1800 €

Fondsanlage

100 €

1200 €.

100

2,5  AA50% Rabattiert

 mtl. 2,50 €

Private Krankenvollvers

350 €

4200 €

ca. 300

5-9    *>14 Monatsbeiträge

1950 €

Riestervertrag/Vers

81,16 €

1000 / 30 J

1000

3,6 - 4,4  *>50

 60 Monate mtl.24 €

 

 

 

 

 

 

Tatsächlich können die Provisionskosten je nach Vertriebsart (* Strukkturvertrieb=Großvertrieb) deutlich nach Oben, bzw. beim Einzelvermittler deutlich nach unten abweichen. Auffällig daß gerade im PKV Markt von speziellen Vertrieben fast immer die gleichen Gesellschaften angeboten werden .Bei doppelt so hohen Provisionsätzen ist zu befürchten dass des öfteren der “Kunde im Mittelpunkt und damit im Weg steht”. Für das Vertragskollektiv sprich die mögliche Beitragsentwicklung ist dies als sehr bedenklich einzustufen. Ein aktueller Fall aus dem Jahr 2009 belegt dies eindrucksvoll.

Die Gesellschaften selbst weisen immer einen gemittelten Wert aller Kosten aus. Beispiel: Rentenversicherung 200 € * 30 Jahre. Summe der Beiträge 72000,-- €.

Ausgewiesene Gesamtkosten=14500 €. Enthaltene Abschlussprovision ca. 2500 € - 3312 €

Die Gesamtkosten liegen meist um den 3 - 5 fachen Wert (KLV) über den oben aufgeführten Vermittler-Provisionen. Es ist deshalb davon auszugehen dass die Kunden auf den ersten Blick die Gesamtkosten mit den Provisionen gleichsetzen.

Es wird auch dem Laien klar das im Bereich der privaten Sachversicherung für den Vermittler kein Geld zu verdienen ist, im Gegenteil es sich hier i.d.R. um ein Zuschussgeschäft handelt.

Die Provisionen im Bereich PKV/Leben/Rente hingegen sind naturgemäß deutlich besser und sorgen hier für einen Ausgleich. Es ist nun mal nicht getan zum Kunden zu fahren und nach einer Stunde 1200 € zu verdienen.

Betrachtet man den gesamten Ablauf und die Aufgaben des Maklers ergibt sich ein sehr viel differenziertes Bild

Kontaktgespräche Terminvereinbarung -> Termin 1. Anfahrt, Kundengespräch, Bedarfsanalyse, Rückfahrt.

Angebotserstellung, ggf. Angebotsvoranfragen, Eingabe in Datenbanken, Dokumentationen

Erstellung VVG konfirmer Angebote, Beratungsdoku, usw.

 ggf. weiterer Termin oder Zusenden per Post oder Mail . Sofern die Unterlagen übergeben werden ist genaugenommen kein Abschluß möglich da die Klausel (hinreichend Zeit zum Durchlesen der Bedingungen und Unterlagen) kaum erfüllt werden kann.

2 oder 3 Termin. Anfahrt, Kundengespräch, beantworten der Kundenfragen, Vertragsabschluss, Rückfahrt.

Archivierung der Vertragsunterlagen, Versand an den Versicherer. Bearbeiten von Rückfragen z.B. Gesundheitsfragen usw. Überprüfung der Police. regelmäßige Betreuung.

usw.

Dies soll nur mal eine kleine Info darüber geben mit welchen Aufwand ein Vertragsabschluss heutzutage verbunden ist.

Die eigentliche Aufgabe im Hintergrund bleibt für den Kunden meist völlig verborgen.

# Weiterbildungsmassnahmen, # Zertifizierungen, # Produkt- und Softwareschulungen, Marktanalysen,

Softwareeinkauf für Vergleichsprogramme, Software für Kundendatenbank, Homepage, Internetauftritt

Vermögensschadenhaftpflicht 1. Mio € , Ausfallbürgschaften je Gesellschaft zwischen 8-20 € mtl.

usw.

Die tatsächlichen Gesamtkosten können eigentlich nur Ermittelt werden in dem die Beiträge / Laufzeit ins Verhältnis zu Ablaufleistung gestellt werden.

Berücksichtigt werden muss hier ggf. beim Kapitalaufbau der Abzug von Risikoanteilen wie Todesfallsumme, Berufsunfähigkeitsrente oder schwere Krankheitenversicherung usw.

Kosten sind immer “relativ” und können von den Gesellschaften meist beliebig verändert werden. bis zu 6 verschiedene Überschußtöpfe in der Leben-, Rentenversicherung sprechen ebenfalls nicht unbedingt für mehr Transparenz.

Im Bereich Vermögensaufbau kann es letztendlich nur darum gehen bei welchem Beitrag Sie welche Ablaufleistung, Rendite erzielen.

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